Nova Scotia, New Brunswick, Isle of Prince & Edward Island, Prince

Von Coni & Jost Ettlin mit Luana, Jari und Benj, Juli 2007
  • Camping in Kanada
  • Toronto

Der Osten von Kanada

Wer an Kanada denkt, dem kommen unendliche Weiten, klare Seen, wilde Tiere, fantastische Nationalparks und majestätische Berge in den Sinn. Aber was trifft man davon im OSTEN von Kanada an? Gleich vorneweg: ausser den Bergen gibt es alles davon zu sehen. Zusätzlich wird man zurückversetzt in die Zeit als die ersten Siedler in das Land kamen, erfährt die Bedeutung des St. Lorenz-Stromes und sieht die gewaltigen Metropolen von Kanada.

Gestartet sind wir mit einem Flug nach Halifax. Nach einer problemlosen und schnellen Camperübernahme machten wir uns vertraut mit diesem grossen Gefährt (ca. 10 Meter!). Mit unserer 5-köpfigen Familie haben wir danach in der ersten Woche die Bundesstaaten NOVIA SCOTIA, NEW BRUNSWICK und die Insel PRINCE EDWARD ISLAND bereist. Diese Gegenden sind geprägt durch das Meer. Die Dörfer schmiegen sich eng an die Küsten und bilden so einen schönen Kontrast zu Land und Wasser. Überall sind die Spuren der ersten Einwanderer sichtbar und man kann sich sehr gut vorstellen, wie die Eroberung des riesigen Landes von hier aus auf dem Wasserweg begann. Wir haben die Zeit am Meer genossen beim Baden, Muscheln sammeln oder das einfache Leben auf den Campingplätzen in der freien Natur.

In der zweiten Woche ging es dann durch QUEBEC. In diesem Bundesstatt wird konsequent französisch gesprochen und man legt sehr viel Wert auf die etwas andere Vergangenheit, als im übrigen Kanada. Die französischen Einflüsse sind am Besten in den Grossstädten Quebec City und Montreal spürbar. Vor allem in Quebec City fühlt man sich nach Frankreich versetzt. Die Lebensweise auf dem Land unterscheidet sich aber allerdings wenig vom übrigen Nordamerika. Mit unserem Camper "begleiteten" wir den St. Lorenz-Strom von Norden nach Süden. Herausragendes Erlebnis für uns alle war das Wal-Watching in Tadoussac. Aus der Nähe diese grossen und schönen Lebewesen zu sehen, macht schon gewaltig Eindruck. Je mehr man Richtung Süden fuhr, desto grösser und eindrücklicher wurden die Herrschaftshäuser und Villen am Strom. Grössere Farmen und Landwirtschaft trafen wir aber erst wieder nach Quebec City an.

In ONTARIO, den letzten Bundesstaat den wir auf dieser Reise besuchten, kamen wir zum erstenmal in Kontakt mit den wirklich grossen Farmen. Auf dem flachen Gelände werden riesige Flächen landwirtschaftlich genutzt. Das Zentrum von Ontario ist Toronto. Diese Metropole mit 5 Mio. Einwohner ist wirtschaftlich das wichtigste Zentrum von ganz Kanada. Die gewaltigen Hochhäuser am Lake Ontario sind für uns Europäer, und für uns Schweizer sowieso, immer eindrücklich. Uns hat die Gegend um die "1000 Inseln"im Strom speziell beeindruckt: dieser riesige Strom, bei dem man manchmal das andere Ufer nicht sah, ist in diesem Bereich übersäht mit ca. 1700 Inseln. Auf vielen dieser Inseln haben sich die Reichen und Schönen ein kleines "Schloss" gebaut, dass abgeschottet von der Öffentlichkeit liegt. Auf unserem Bootstrip konnten wir trotzdem einen kleinen Einblick und Eindruck von dieser sehr schönen Inselwelt bekommen.

Was bleibt uns nach dieser dreiwöchigen Reise? Sehr schöne Campingplätze mit viel Freiraum für alle, meistens direkt am Meer oder am Strom gelegen, ein Sack voller Muscheln, der Eindruck von unendlicher Weite, enorm intensive Farben (Meer, Wälder, Getreidefelder) und das Gefühl von Freiheit. Trotz allem sind wir wieder gerne nach Hause gekommen - wie immer nach einer tollen Reise. Aber die nächste Reise folgt bestimmt.

Coni und Jost mit Luana, Jari und Benj

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